05.05.2019

SSB Bundesversammlung tagte in Sundern

Eine besondere Herausforderung an die Vorstandsmitglieder der Sunderner Hubertusschützen rund um den in diesem Jahr runderneuerten geschäftsführenden Vorstand stellte die am 05. Mai stattgefundene Bundessversammlung des Sauerländer Schützenbundes (SSB), dar. Die beiden neuen Brudermeister, Marc Puppe und Marius Cramer, wollten das Sunderner Schützenwesen und die Hubertushalle den vielen Delegierten aus den 7 Schützenkreisen Arnsberg, Meschede, Brilon, Olpe, Iserlohn, Soest und Lippstadt in bester Verfassung und mit herzlicher Gastfreundschaft präsentieren. 



Nachdem die letzten Vorbereitungen noch am Morgen des Versammlungstages abgeschlossen wurden, und die Helfer der freiwilligen Feuerwehr Sundern bereit waren die erwarteten PKW und Busse am Rathaus in Empfang zu nehmen, konnte es endlich losgehen. Marc Puppe und Marius Cramer ließen es sich nicht nehmen, die Delegierten der einzelnen Schützenbruderschaften und Vereine persönlich mit Handschlag in der Hubertushalle zu begrüßen. Die Wartezeit bis zur Eröffnung der Versammlung durch den Bundesoberst Martin Tillmann nutzten viele um sich am Grillstand oder mit den von den Frauen der Sunderner Vorstandsmitglieder vorbereiteten Schnittchen oder einer Tasse Kaffee zu stärken. Wer wollte. konnte sich an U-Theke ein frisches Pils zapfen lassen.

 

Nach der Begrüßung durch den Bundesoberst Tillmann in der mit der neuen Hallenbeflaggung festlich geschmückten großen Halle eröffnete Marc Puppe mit seiner Ansprache den Reigen an Wortbeiträgen dieser Versammlung. Der 1. Brudermeister und Oberst der Hubertusschützen gab einen kurzen Überblick über die Sunderner Bruderschaft und ihre Traditionen. Er zeigte sich erfreut über die gute Beteiligung an der Versammlung, und hieß alle Anwesenden in Sundern herzlich willkommen. Zu den Rednern aus der Politik gehörte auch Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel und Staatssekretär Klaus Kaiser. Mehrfach wurden die Anwesenden durch die Redner aufgefordert und gebeten, die Chance zur Sicherung eines demokratischen Europas durch die Teilnahme an der Europawahl Ende Mai zu nutzen. Im weiteren Verlauf der Versammlung berichteten der Bundesoberst und der Bundesgeschäftsführer, Wolfram Schmitz, über die Arbeit des Vorstands und verlasen den Kassen- und Geschäftsbericht. Ein Höhepunkt war die Ansprache der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Ina Scharrenbach.

 

Sie wiederholte nicht wie viele Politiker vor ihr die Lobeshymnen auf die Menschen, die sich im Ehrenamt engagieren, sondern wies auf die auch von der Politik zunehmend aufgeworfenen Hürden für die Vereine und die Umsetzung ehrenamtlicher Tätigkeit hin. Sie versprach als Ansprechpartnerin auch für konkrete Probleme vor Ort mit Behörden z. B. bei Genehmigungsverfahren für die Schützen da zu sein, und informierte die Anwesenden über bevorstehende Gespräche mit Verantwortlichen auf Landesebene. In weiteren Vorträgen gab es Informationen zur Schießstandrichtlinie, einen Ausblick auf das Bundesschützenfest in Medebach im September und zur Vergabe der Bundesversammlung 2021 und des Bundesschützenfestes 2022. Bei den Wahlen konnten die Positionen des stv. Bundesoberst, des Schatzmeisters, des Schriftführers und des Bundessportleiters durch Wiederwahl erfolgreich besetzt werden.

 

Am Ende dieser gut 3-stündigen Versammlung stimmten alle gemeinsam das Deutschlandlied an, unterstützt durch die musikalische Begleitung der Versammlung durch den Musikverein Sundern. Viele der angereisten Delegierten ließen es sich dann nicht nehmen, vor ihrer Abreise noch ein wenig in der Hubertushalle zu verweilen.

 

 

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